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Back to Tbilisi

Almost two weeks in Armenia, I can't believe time is flying by so fast! On the way back to Georgia I had the opportunity again to enjoy the landscapes of Northern Armenia. I've seen even more mountains, streams, man-made constructions (massive amounts of them in Vanadzor), flowers and curious things. It made me think about all the impressions I got of a country I hardly knew before. Is it all about scratching the surface only or is there maybe more I took with me? Still, I am impressed by this strong people and their beautiful culture, their struggles and living conditions (not counting the rich 10%). The sad recent history of the Armenians seems to drag people down and makes them rather look backwards than forwards. So, how much remembering does a society need to not forget and at the same time develop further?

Since I am back to Tbilisi I have the feeling to be in a happy and cheerful place. The city's atmosphere just simply invites me to explore it more and sneak into it's many beautiful corners (even if they appear to be run down, which probably contributes to their charm). Somehow, Tbilisi feels more European than Yerevan, maybe it's the influence from the persian culture in Armenia that makes the difference. Now that I've been to Armenia it's very interesting to compare and to continue listen to people over here. No doubt, the two cultures have influenced each other significantly and all the external forces, be it Turkish, Mongol, Russian or Western European, have left their traces. It seems to be a familiar sport to make claims on each others territory or cultural achievements! From a Georgian perspective, Armenians love to gloat about their immense influence on Georgian culture (e.g. having written the Georgian alphabet as well) - you can imagine that "these jokes" are not always that funny for either one! Anyways, I am standing in between and find myself wondering who might be closer to the truth, if there is such a thing. At the same time it makes me think again about those big topics of national feelings and identity and what they mean for me. I enjoy getting a glimpse of others' perspectives, trying to get out of my Western-Eurocentric view.

From tomorrow I'll be "out of civilisation" for a few days, hiking with a group of internationals in the eastern part of Georgia in one of the oldest nature reserves. By the way, there finally is a personal photo, check the "Ueber" page!

Wieder in Tiflis

Fast zwei Wochen in Armenian, ich kann kaum glauben, dass die Zeit so schnell vorueberzieht! Auf dem Weg zurueck nach Georgien hatte ich die Gelegenheit noch einmal die Landschaft Nordarmeniens zu bewundern: die Berge, Fluesse, menschengemachte Konstruktionen (Massen davon in Vanadzor), Blumen und kuriose Dinge. Dabei habe ich ueber die Eindruecke nachgedacht, die ich von diesem Land mitgenommen habe, welches ich kaum kannte vorher. Kratzt man doch nur an der Oberflaeche oder habe ich vielleicht mehr mitgenommen als nur das? Immernoch bin ich beeindruckt von diesem starken Volk, ihrer schoenen Kultur und den Widrigkeiten, den sie ausgesetzt sind (ausgenommen die obersten 10% der Gesellschaft). Die traurige Geschichte der Armenier scheint jedoch die Gesellschaft runterzuziehen, laesst sie mehr rueckwaerts als vorwaerts blicken. Wieviel Erinnerung ist also gut fuer eine Gesellschaft, um nicht zu vergessen und gleichzeitig weiterzugehen?

Seit ich zurueck bin in Tiflis, habe ich das Gefuehl an einem froehlichen Ort zu sein. Die Atmosphaere dieser Stadt laedt mich geradezu dazu ein, sie zu erkunden und in all ihre Ecken hineinzuschleichen (selbst wenn sie recht heruntergekommen sind, doch vielleicht macht das gerade ihren Charm aus). Seltsamerweise jedoch fuehlt sich Tiflis europaeischer an als Eriwan, vielleicht liegt das am staerkeren persischen Einfluss in Eriwan. Jetzt, da ich Armenien ein wenig kennengelernt habe, ist es spannend zu vergleichen und den Leuten hier in Georgien zuzuhoeren. Ohne Zweifel haben sich die beiden Kulturen gegenseitig stark beeinflusst, abgesehen von all the Spuren die tuerkische, mongolische, russische oder westeuropaeische Kulturen hier hinterlassen haben. Es scheint hier ein typischer Sport zu sein einander gegenseitig Orte oder Persoenlichkeiten abstreitig machen zu wollen. Aus georgischer Perspektive, behaupten die Armenier oft die georgische Kultur immens beeinflusst zu haben (zum Beispiel auch fuer die Georgier ein Alphabet erfunden zu haben). Ihr koennt Euch vorstellen, dass diese "Witze" oft nicht so lustig sind. Ich befinde mich dabei zwischen den Fronten und wundere mich, wer wohl der Wahrheit naeher kommen mag, wenn es sie denn ueberhaupt gibt. Es macht mich auch mal wieder nachdenklich ueber die Fragen des Nationalgefuehls und der Identitaet und, was sie fuer mich bedeuten. Ich geniesse es, einen Einblick in die anderen Perspektiven zu bekommen und dabei zu versuchen meine Westeuropaeische Sichtweise ein Stueck hinter mir zu lassen.

Ab morgen werde ich fuer ein paar Tage aus der Zivilisation verschwinden und mit ein paar anderen Auslaendern im Osten Georgiens unterwegs sein, in einem der aeltesten Naturschutzgebiete. Uebrigens, gibt es jetzt endlich das erste persoenliche Foto, schaut mal bei der "Ueber"-Seite nach!

19.7.07 14:21
 


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