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Getting to know Yerevan + Armenia

After days of silence I can assure you that I am doing fine in Yerevan, spending my time eating and getting to know this culture. I have to admit that despite knowing something about the Armenian culture, I am so impressed by these people and their culture! At the moment I enjoy most listening to people and just looking around and around. Just yesterday I went on a short trip by marshrutka and hitchhiking with an Armenian and a Belgian guy to visit a monastery from old times that is partly built in the rocks as well as the only remaining pagan temple in the former Soviet Union. Religion was always very important to the Armenian people and has probably helped them surviving several times therefore I just can’t get around those places. Actually, both Georgia and Armenia are famous for their church architecture. Geghard church for example consists of several cave chambers that were carved by one man throughout his life into the rocks (13th century). Inside they are mostly black from the candles, but through a small opening at the top some light enters. Then animals, crosses and different patterns can be seen, symbolizing different legends and stories. Above all the church is surrounded by impressive green mountains and you have a great sight into the valley (for picture click "Linktext" below)

There are many old monastries and churches to be seen in Armenia and I am planning to do more trips outside Yerevan to visit some. But finally today I discovered the city as such a bit. The city center is surprisingly small and I could walk around all the time, if only it wasn't so hot (longing to swim in a lake!). Of course, you can find many fancy chain stores and hotels (no names!) here as well, but luckily there's also the other side of Yerevan, more unique. For example, I explored a big covered market today (people feeding me again that I would buy something), there's the so-called Blue Mosque, which I will enter if the guard lets me and I went to the museum of Sergej Parajanov, who is a famous director and artist in the former Soviet Union countries. Honestly, I didn't know about him before, but his art (and films) is very colourful and imaginery. He must have spent a lot of time on flea markets, collecting all kinds of tradional items and putting them together in very creative ways. His 4 most known films each depict different cultures, such as Georgia, Armenia, Aserbaidschan and Iran (himself being Armenian, but having lived in Georgia and Ukraine). I decided to bring a film called "The shadow of forgotten ancestors" and I am happy to share it with you! By the way, currently there's an international fim festival going on in Yerevan and I hope to see 1-2 films of directors from the region!



Eriwan und Armenien kennen lernen

Nach einigen Tagen Stillschweigen kann ich Euch versichern, dass es mir gutgeht. Ich verbringe meine Zeit damit, zu essen und die armenische Kultur kennenzulernen. Obwohl ich einige Dinge ueber Armenien wusste, bin ich ganz einfach beeindruckt von den Menschen und ihrer Kultur hier. Momentan geniesse ich es am meisten, den Leuten hier zuzuhoeren und mich umzusehen. Gestern zum Beispiel war ich mit einem Armenier und einem Belgier per Marschrutka und Trampen unterwegs, um eine Felskirche aus dem 13. Jahrhundert sowie den einzig noch erhaltenen heidnischen Tempel in der ehemaligen Sowjetunion zu sehen. Da Religion immer sehr wichtig war fuer das Armenische Volk und wahrscheinlich zu dessen Ueberleben beigetragen hat, komme ich einfach nicht umhin, mir diese Orte anzuschauen. Sowohl Armenien, als auch Georgien sind beruehmt fuer ihre Kirchenarchitektur. Das Kloster Geghard gestern zum Beispiel ist teilweise in den Fels hineingebaut. Man sagt, dass die Felsenkammern fuer Andachten im 13. Jhd. von einem Mann in den Fels gehauen wurden, der sein ganzes Leben lang daran gearbeitet hat. Diese sind fast schwarz von Russ der Kerzen, doch haben alle eine kleine Oeffnung oben, so dass Tageslicht hereinfallen kann. Dann kann man Tierfiguren, Kreuze und andere Muster erkennen, die alle Legenden und Geschichten symbolisieren. Die Kirche selbst befindet sich in einer herrlichen Lage, umgeben von bewaldeten Bergen und mit Blick auf ein grosses Flusstal. Ich werde versuchen, noch mehr dieser alten Kirchen in Armenien zu besuchen (fuer Fotos geht auf "Linktext" unten).

Doch heute hatte ich endlich mal die Gelegenheit Eriwan ein wenig kennenzulernen. Das Stadtzentrum ist ueberraschend klein und ich koennte eigentlich die ganze Zeit umherlaufen, wenn es bloss nicht so heiss waere (ach ein See waer' schoen!). Klar, kann man hier auch all die internationalen Ketten und Hotels finden, doch zum Glueck gibt es auch noch die andere Seite Eriwans, die viel einzigartiger ist. Heute habe ich zum Beispiel einen ueberdachten Markt besucht (wo die Leute mich schon wieder gefuettert haben, in der Hoffnung, dass ich etwas kaufen werde), die "Blaue Moschee", die ich besuchen werde, wenn der Mensch am Eingang mich laesst sowie das Sergej Parajanov Museum, ein Regisseur und Kuenstler, der vor allem in der GUS bekannt ist. Ich kannte ihn vorher nicht, doch seine Werke (und Filme) sind sehr bunt und mit viel Phantasie gestaltet. Er muss oft auf Flohmaerkten unterwegs gewesen sein, um da alle moeglichen volkstuemlichen Dinge zu sammeln und sie in kreativer Weise neu zusammenzusetzen. Seine 4 bekanntesten Filme spielen alle in einer anderen Kultur (Georgien, Armenien, Aserbaidschan und Iran) waehrend er selbst als Armenier in Georgien und der Ukraine gelebt hat. Ich bringe einen seiner Filme mit und zeige Euch ihn gern. Hier findet uebrigens gerade ein internationales Filmfestival statt und hoffentlich kann ich da auch noch 1-2 Filme von Regisseuren aus der Region sehen.


 

Linktext

10.7.07 17:13
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marta (12.7.07 12:36)
Hey Anja, it seems like you are having a great time there in the Caucasus! Keep on writing! I enjoy reading it. Hugs. Marta

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